Dreibergelauf 2010

Dreibergelauf: „Wer geht, zahlt einen Kasten“

Der Dreibergelauf ist schon beinahe so alt wie die ASG selbst. Er wird alljährlich im Winter oder Vorfrühling gelaufen und ist als eine Art Herausforderung der läuferischen Willensstärke zu sehen.

An einem Wochenend- Vormittag trifft man sich im Bokelfenn zum Dreibergelauf. Es geht im gemeinsamen ruhigenDauerlauf auf eine ca. 25 Kilometer lange Strecke über die drei Berg Tönsberg, Großer Eberg und Hörsterberg, um danach durch den „Toten Gefreiten“ zurück zum
Ausgangsort zu kommen. Am Fuße eines jeden Berges wird die Geschwindigkeit freigegeben, und jeder keult „auf eigene Rechnung“ aufwärts. Oben sammelt man sich dann wieder zum gemeinsamen Weiterlaufen. Die Tücke beim Dreibergelauf liegt darin, dass diejenigen, die ihr Tempo überziehen vorzeitig Bleibeine bekommen und dann am Berg (vielleicht?) zwangsweise in den Fußmarsch fallen. Wem dieses passiert, der zahlt später den Kameraden einen Kasten Bier dafür.
So mancher Kasten ist bereits bezahlt worden….und dieses wurde meistens von den bedauernswerten “Opfern“ mit den kräftigen Worten eingeleitet: “Scheißegal, ich zahle!”
Der dritte der drei genannten Berge, der Hörsterberg, ist der härteste und steilste. Er hat durch den Dreibergelauf den klangvollen Namen „Hügel der Tränen“ bekommen. Man unterscheidet dabei zwischen dem „Großen-“ und dem „Kleinen Hügel der Tränen“. Man spürt den Unterschied, wenn man hinaufläuft.

 

Verkürzte– und Wellnessversionen

Im Laufe der Jahre kam es - gemäß dem Alter und der Fitness der Akteure- zu den folgenden kürzeren Versionen, die alternativ zur 25 km- Standartstrecke gelaufen werden können :
a) Die gemäßigte Route, ca. 19 km: Tönsberg, „Großer Hügel der Tränen“, durch
den „Toten Gefreiten“ zurück
b) Die Wellnessroute, ca..8- 10 km: Tönsberg rauf und bei freier Routenwahl zurück.
Die Entscheidung, welche Version man laufen will, wird vor (!) dem Start getroffen. Späteres Umdenken und Ausweichen auf eine kürzere Version ist zwar möglich, bedeutet dann aber auch einen “Kasten“….so wie beim Fußmarsch am Berg.