Geschichte der ASG Teutoburger Wald - Sportliche Erfolge

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Deutsche Meistertitel und Weltcuppunkte

Mit dem Fall der Mauer wurde die Konkurrenz im deutschen Orientierungslauf erheblich stärker, denn die DDR- Orientierer waren bis dato ein leistungsstarker und gut geförderter Sportverband. Die Trauben hingen höher, aber die ASG- Orientierungsläufer ließen sich nicht aus der nationalen Spitzengruppe verdrängen. Erich Montag blieb nach wie vor Deutscher Meister seiner Altersklasse und im Elitebereich gewannen die ASG- Nachwuchsleute Martin Klimpel und Björn Risch – so wie vorher schon Horst Gehrmann- beide den Titel eines Deutschen Juniorenmeisters. Im Altersklassenbereich war es in den Neunzigern vor allem Niko Risch, der sich in allen wichtigen Wettkämpfen in der deutschen Spitze zeigte. Leistungsstarke Orientierer stießen zur ASG: Oliver Foeth und Sabine Scholl im Elitebereich sowie die starken Altersläufer Toni Stoiber, Jürgen Jankowski und Eberhard Höfer.

Horst Gehrmann, Kai Strohmeier und Markus Dingenottowurden erstmals 1986 Deutsche Vizemeister im Orientierungslauf. Zwölf Jahre später gelang dem ASG-Eliteteam mit Horst Gehrmann, Markus Dingenotto und Oliver Foeth noch einmal diese Spitzenplazierung auf BundesebeneNoch einmal kam es zu einem Highlight im ASG- Orientierungssport, als Oliver Foeth im Jahr 1996 drei (!) Deutsche Meistertitel gewann: Langstrecke, Kurzdistanz und Klassik. Auch die Staffel feierte Erfolge, als Markus Dingenotto, Horst Gehrmann und Oliver Foeth im Herbst 98 Deutscher Vizemeister wurden und komplettiert durch Björn Risch im internationalen Klassiker „Spring-Cup“ in Dänemark ganz vorn mitmischten und dabei sogar das deutsche Nationalteam hinter sich ließen.


 

Der ASG-Läufer Horst Gehrmann (BildmMitte)  war der einzige westdeutsche Orientierungsläufer, der gegen die starken Junioren der ehem. DDR beim Int. Ostsee-OL einen Sieg errang.



Unter den Top Ten der Orientierungslaufwelt

Karin Schmalfeld aus Halle an der Saale, die in Paderborn studierte, trat mit Beginn ihres Studiums bei der Universität Paderborn in die ASG ein. Sie behielt zwar ihr Startrecht für den Heimatverein BSG Waggonbau Ammendorf bei, aber sie wickelte ihr Training und ganzes sportliches Leben nun in der ASG ab und startete als Leichtathletin für die ASG. Hierbei gewann sie mehrfach größere Volksläufe und siegte u.a. im 1000m Damen Endlauf der Ahorn Late Night in Paderborn. Karin Schmalfeld eroberte im Orientierungslauf die nationale Spitze im Damen- Elitebereich und stieß nach und nach bis unter die top Ten der Weltelite vor. Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere war der Gewinn der Silbermedaille bei den World Games 2002 im Orientierungslauf. Sie wurde dreimal in Folge zur Sportlerin des Jahres der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock gewählt.