Geschichte der ASG Teutoburger Wald - Die Gründung

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Vereinsgründung auf der Terrasse

Aus der großartigen sportlichen Atmosphäre des Zehnkampfes heraus kam der Gedanke zur Gründung eines Vereines, in dem man die Ausdauersportarten in dieser Weise betreiben und pflegen wollte. Ganz spontan- es war als sich Dr.Wolfgang Schlüter und Peter Gehrmann zu einem Laufwettkampf bei Borgholzhausen warmliefen - zündete die Idee, die dann auch sehr schnell umgesetzt wurde. Am Abend des 1. Juli 1976 trafen sich in Sende, Holunderweg 39, die sieben Gründungsmitglieder Dieter Streicher, Georg Buchner, Albert Hilker, Röschen Hilker, Werner Thorenmeier, Brunhilde und Peter Gehrmann mit dem Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schlüter. Dieser hatte eine Satzung vorbereitet, die nach kurzer Diskussion als Vereinssatzung anerkannt und gewählt wurde. Nur der § 4 der Satzung wurde durch den handschriftlichen Nachtrag ergänzt: „Der Verein hat keine passiven Mitglieder“.
Der Verein wurde Ausdauersportgemeinschaft( ASG) Teutoburger Wald  genannt; sein Sitz sollte in Bielefeld sein. Die Vereinsfarben wählte man grün, weiß, schwarz. Besonderheit der ASG sollte sein, die Verbandszugehörigkeiten zu kombinieren und dadurch Aufwand und Kosten zu sparen. Der erste Vorstand setzte sich zusammen aus Peter Gehrmann als erstem Vorsitzenden, Dieter Streicher als zweitem Vorsitzenden und Röschen Hilker als Kassenwartin.
Der Verein wurde am Tage darauf beim Amtsgericht Bielefeld angemeldet, und dann trat der Anwalt Dr. Wolfgang Schlüter selbst als erstes Neumitglied der ASG bei.
Die Mitgliederzahl vergrößerte sich rasch. Die ASG organisierte sich gemäß den Wettkampfwünschen  der Einzelmitglieder  in den Fachverbänden für Leichtathletik (DLV), im Skilauf(WSV), im Orientierungslauf (WSV, später DTB) und zwischenzeitlich einige Jahre im Triathlon (DTU)

Wettkämpfe,  Freundschaften.... und neue  Mitglieder

Die sog. Vogelparkrunde in Sende als erste Trainingsstrecke der ASG schuf die Basis für so manch gute Leistung der ersten ASG-Läufer. Wir waren zur Gründerzeit leistungsmäßig hauptsächlich in Richtung Volks- und Straßenlauf konzentriert, obwohl unsere Orientierer damals schon einige Erfolge zu verzeichnen hatten. Aber auch für exotische Strecken hatten wir unsere Spezialisten, so wie Eckard Schulz und Dieter Streicher, die im September 1976 beim 86- km langen Karwendellauf mitmischten. Wenn man in den Aktenordnern aus diesen Zeiten blättert, so findet man dort recht interessante Ereignisse, wie beispielsweise das persönliche Duell beim Schwarzwald-Marathon im Oktober 1976 von Wolfgang Schlüter als Pionier des Hermannslaufes gegen Friedhelm Boschulte, dem  Vater der Nacht von Borgholzhausen. Der Zweikampf endete nach mehreren gegenseitigen Attacken letztlich damit, dass man 400 m vor dem Ziel Frieden schloß und gemeinsam  in 3: 42 Std eintrabte. Weiter vorn im Feld dieses Bergmarathons liefen damals Dieter Streicher mit 3: 32 und Peter Gehrmann mit 3:02 Std.
Das erste geschlossene Auftreten der ASG in der Region war der 4 x 10 km Staffellauf in Borgholzhausen, wo die ASG neben zwei Männermannschaften auch ein erfolgreiches Schülerteam bestehend aus Frank Thorenmeier, Markus Dingenotto, Horst Gehrmann und Christian Meier stellte.

 

Leistungsträger kamen

Kräftigen Zuwachs für die ASG gab es zum Jahresbeginn 1977, als Langstreckenspezialisten wie Manfred Westphal, Dieter Dippel, Burkhard Wodtke, Jochen Weißer und Reinhard Meier-Hermann hinzukamen und ferner die damals auf der Marathondistanz sehr starken Hilde und Achim Bader zusammen mit dem Skilangläufer Wolfgang Heinrich zu uns stießen. Auch der in Volkssportlerkreise sehr populäre Versehrtensportler Gerhard Pribbernow sowie Hans-Eugen und Heide Schang kamen damals zur ASG, wie auch der Holter Volksläufer Wilhelm Langhorst, der sich mit seiner ganzen Familie in die Mitgliederliste eintrug.
Hans- Günter Lenzen, ein damaliger Laufpionier aus Lipperreihe, kam mit seinen beiden Söhnen Andreas und Thomas und brachte sich sofort engagiert in die Organisation des jungen Vereins mit ein. Hier war in den ersten Jahren der ASG schließlich eine ganze Menge Pionierarbeit zu tun.