ASG Training am Tönsberg

Bergläufe im intensiven Dauerlauf

1. Nein, das ist nicht der Montanara- Chor, das sind die Tönsbergläufer, die von Horst für das bevorstehende Spezialtraining eingewiesen werden.

Zu einem ganz besonderen Training hatte die ASG bei ihrem von Horst geleiteten Dienstagstraining ins Waldgebiet rund um den Tönsberg geladen. Richtig praktiziertes Berglauftraining sollte der Hauptinhalt des Trainingsabends sein. Schließlich gehört es zum Repertoire im ostwestfälischen Laufsport, dass man „ im Berg“ gewisse Qualitäten haben muss, wenn man beim „Hermann“ , beim „Böckstiegl“ oder bei den Weihnachts-Crossläufen in Borgholzhausen oder Lipperreihe bestehen will. Wichtig beim Berglauftraining ist vor allem, dass man sich nicht dazu verleiten lässt, die Anstiege bis voll in die Sauerstoffschuld hinein hochzuknautschen. Man muss sich vielmehr belastungsmäßig bis in den Grenzbereich der Sauerstoffaufnahme vortasten und in diesem den Anstieg hochlaufen. Das aber ist leichter gesagt als praktiziert, denn gerade in diesem Punkt werden beim Vorbereitungstraining für Bergstrecken- Wettkämpfe immer wieder die entscheidenden Fehler gemacht. Laufen in der Sauerstoffschuld ist für die leistungsfördernde Durchblutung der fürs Berglaufen maßgeblichen Muskelgruppen nicht förderlich. Praktisch ausgedrückt heißt das: Wenn die Beine schwer werden und man dennoch stumpf weiterstampft, ist der Trainingseffekt im Eimer Um es dazu nicht kommen zu lassen sind eine leistungsmäßig angepasste Laufgruppen sowie eine gut überdachte Festlegung der Laufstrecken die wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen eines Berglauftrainings.

2. Heiter uns gelassen gehen die Bergläufer ihre erste Steigung an.

Horst hatte beides für diesen Trainingsabend bestens vorbereitet, hatte die Teilnehmer in zwei Gruppen unterteilt und als optimaler Kenner des Tönsberges die Berglaufstrecken gezielt den Gruppen angepasst. So fiel die Einweisung vor dem Beginn des Trainings deutlich ausführlicher aus als sonst üblich.

Gemeinsam begaben sich beide Gruppen im sog. GA 1- Dauerlauf vom Oerlinghausener Welschen-Parkplatz aus in Richtung Hermannsweg, wo man sich auf zwei verschieden lange Berglaufpassagen trennte. Diese ging es dann - in den einzelnen Gruppe möglichst zusammenbleibend - im sog. GAII Dauerlauf hinauf, um von oben im wieder mehr moderaten Dauerlauf zum Ausgang der Bergdistanz zurück zu traben.

Nach vier solchen Berglaufrunden schlossen die Bergläufer den Hauptteil ihres Programmes ab und trabten mit dem zufriedenen Gefühl über eine geglückte Trainingseinheit wieder zurück zu ihrem Ausgangspunkt am Welschen-Parkplatz.

Im weiteren Verlaufe der Saison sollen im Rahmen des Dienstagstraining weitere spezielle Geländelauf- Trainingspraktiken wie Lydiard-Hügeltraining, schwedisches Fartlek oder Zeitläufe zum Tönsberggipfel angeboten