Finnenbahn-Meeting -Nachbetrachtung der Organisatoren

Gelungener Läuferabend mit Ausbauansätzen

Gaga Deluxe: Sören Riechers, Roman Schulte-Zurhausen und  Christian Teich


Das 18. Finnenbahn-Meeting ist Geschichte. Bei nahezu idealem Wetter erlebten wir einmal mehr eine furiose Rundenjagd über 90 Minuten. Der sportliche Ausgang, dass in diesem Jahr drei Orientierungsläufer siegte, war für uns als überwiegender Orientierungslauf-Verein natürlich ein „Bonbon“, welches uns besonders schmeckte, weil Sören Riechers, der sich mit Christian Teich und Roman Schulte-Zurhausen als Team zusammengefunden hatte, der LA- Abteilung unseres Vereins angehört.

 

Alle Laufklassen besetzt

Was Starterfeldes angeht, konnten wir erfreut feststellen, dass in diesem Jahr alle für das Finnenbahn-Meeting ausgeschriebenen Leistungsklassen A-G komplett besetzt  im Rennen waren. Sorgen hatten wir mit dem überwältigenden Ansturm, der uns in achteinhalb Minuten die  Startliste so gut wie „dicht“ machte. Wir konnten es erstmals nicht durch Tauschen, Ummelden und durch den Ersatz für Ausfälle lösen, sondern mussten einigen Teams absagen. In dieser Situation tat es natürlich weh, als wir letztlich feststellen mussten, dass insgesamt neun Teams ohne die im Vorjahr noch funktionierende Absage unentschuldigt nicht am Start waren. Hätten das Abmelden der geplatzten Teams so gut geklappt wie in den vergangenen Jahren, dann hätten neun Mannschaften, also 27 Läufer/innen mehr dabei sein können. Wir denken nun darüber nach, ob wir an dem bisherigen Verfahren, die Meldungen ohne Startgeld- Vorkasse anzunehmen, noch festhalten sollten.

Verdoppelte Stempelmöglichkeit schaffte Luft

Was die Organisation betrifft,  konnten wir uns über das Gelingen einiger Verbesserungen freuen. So erwies sich die Lösung, den kritischen Wechselkanal durch eine verdoppelte Stempelmöglichkeit und die Beschaffung eines besser geeigneten Stempelzeltes als durchaus geglückt. Diese Erkenntnis eröffnet uns nun die Möglichkeit, über eine zukünftige geringe Erweiterung des Starterfeldes erneut nachzudenken.
Auch das noch einmal erweiterte Großzelt, für dessen Einsatz wir unserem Sponsor Werner Krohn einmal mehr herzlich dankbar sind, schaffte uns mehr Luft im organisatorischen Ablauf der Wechsel wie auch beim nachträglichen „Gemütlichen“ rund um die Siegerehrung.

Stromausfall gehört offenbar schon dazu

Aber eine Natursportart bei Dunkelheit losgelöst von einem festen Gebäude zu organisieren, trägt immer bestimmte Risiken in sich, die manchmal ganz banale Gründe haben können . Eine einzige feucht gewordene oder lose Kabelverbindung kann die Organisation in Teilen oder auch ganz lahm legen, wenn man nicht entsprechend vorbereitet ist. Glücklicherweise waren wir das in Person unseres Kassenwartes, als in der Ansage plötzlich „der Saft weg war“. Olaf löste das Problem  nicht etwa mit der Vereinskasse sondern durch Sachkunde und einen blitzschnellen Sprint ans fehlerhafte Kabel. Unser Moderatorenteam konnte bald wieder aufatmen.

Rettung aus den Zuschauerrängen

Aufatmen konnten auch die verbliebenen zwei Läufer in der  heimischen  Mannschaft „Sphärolithies“. Nachdem sich ihr Teamchef Frank Brechmann  bereits kurz nach dem Startschuss einen Achillessehnen-Anriss einfing, aber noch tapfer die Runde durchhielt, sprang spontan ein Zuschauer für den Verletzten ein. Matthias Koch hörte den Hilferuf von Ansager Björn, zog sich blitzschnell um und lief das Rennen zusammen mit Rainer Diex und Thomas Handke erfolgreich zu Ende. Eine tolle Geste echten Sportsgeistes, über die sich vor allem und trotz aller erlittenen Schmerzen der verletzte Teamchef Frank freute.

Hundemüde aber happy

Wenn wir auch letztlich gegen Mitternacht todmüde zu Hause unsere mit allerlei Organisationskram bepackten Fahrzeuge ausluden, so waren wir doch  einmal mehr glücklich über einen alles in allem gelungenen Läuferabend.