Erstmals ein Team der SHS- Besten beim Finnenbahn-Meeting

Stadtmeisterteam soll Gästen Paroli bieten

Mit einer lokal sportlichen Teambildung wollen die Organisatoren des bevorstehenden Finnenbahn- Meetings eine besondere Note in das Staffelrennen im Sportpark bringen.  Erstmals wurde eine Mannschaft bestehend aus den drei besten Läufer der Stadt zusammengestellt, die den angereisten Gästen aus der Region und darüber hinaus möglichst wirksam Paroli bieten soll. Bei der Qualifikation für dieses Team haben die Veranstalter die diesjährige Stadtmeisterschaft über 5000m als Grundlage genommen. Deren drei Erstplatzierte waren Thomas Johannhörster vom Laufspaß, Florian Gellert von der ASG und der in Schloss Holte wohnhafte und für den TriSport Verl agierende Triathlet Torsten Selker.

Thomas Johannhörster

Bisher waren die leistungsstarken heimischen Läufer beim Finnenbahn-Meeting  in verschiedene Vereins- Firmen oder Privatteams eingegliedert und fielen deshalb nur dem sachkundigen Laufsport-Insider ins Auge. Das jetzt vom Veranstalter zusammengestellte Team „Die Stadtmeister“ tritt mit der klaren Aussage an, dass sich hier die drei Ersten der SHS-Stadtmeisterschaft der Konkurrenz stellen wollen. Man darf gespannt sein, wie sie sich im Rennen der bis jetzt 67 angemeldeten Mannschaften behaupten werden. Alle drei sind gemäß ihrer in dieser Saison gezeigten Leistungen in guter Form.

Thomas Johannhörster vom Laufspaß Sende, ist der diesjährige 5000 m-Stadtmeister. Er führt die Jahresbestenliste der Stadt in den Disziplinen 10 000 m und Halbmarathon an Zudem unterbot er in den letzten beiden Jahren für den Laufspaß SW Sende die Vereinsrekorde über 5000m, 10 000m und im Halbmarathon. Er  war er in diesem Jahr der einzige heimische Läufer, der den Hermannslauf  unter zwei Stunden zurücklegte.

Florian Gellert

Florian Gellert, ein Neuzugang bei den Läufern der ASG, wurde Zweiter der Stadtmeisterschaft. Er ließ durch eine achtbare Zeit und einen Spitzenplatz beim Marathonlauf in Bad Pyrmont aufhorchen. Seine besonderen Fähigkeiten für das Stadtmeister-Team dürften sich in „ Kampfgeist und Stehvermögen“ zusammenfassen lassen.

Torsten Selker, der Drittplatzierte der Stadtmeisterschaft ist zweifellos der mit Abstand erfahrenste Finnenbahn- Läufer im Team. Er ist seit den ersten Jahren des Finnenbahn-Meetings schon  dabei und weiß, wo die Tücken dieses Staffellaufes liegen. Vom, Triathlon bringt er eine ausgeprägte Tempohärte mit ins Team. Die bewies er letztlich beim Ostseeman-Triathlon, als der nach 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren noch eine Marathonzeit lief, die unter  den Top Ten der lokalen Marathonspezialisten rangiert. 

Torsten Selker

Zwei leistungsstarke heimische Läufer sind in diesem Jahr nicht mit im Stadtmeister-Team. Sören Riechers von der ASG, der mit Abstand beste 5000m-Mann der Stadt, konnte sich bei der Stadtmeisterschaft nicht qualifizieren, da er zur gleicher Zeit  als Läufer der deutschen Orientierungslauf-Nationalmannschaft bei der WM in Schweden am Start war. Beim Finnenbahn- Meeting startet er im Team „Gage de Luxe“, einer Mannschaft aus westfälischen Orientierungsläufern, die das Meeting vor zwei Jahren gewinnen konnte.

Auch den bekannte Liemker Triathleten David Smyrek, der bei der Stadtmeisterschaft einen schlechten Tag hatte und gegen Torsten Selker unterlag, wird man  beim Finnenbahn-Meeting dennoch erleben können. Er steckt einem sehr interessanten Familienteam zusammen mit seinem Bruder und seinem Vater. Der„Smyrek- Express“ wie die laufstarken Liemker sich nennen, wird auf keinen Fall im großen Feld des Finnenbahn- Meetings untergehen, denn neben dem  Triathleten David sind auch Bruder Michael und Vater Joachim richtig gute Läufer.

Übung für das Junior-Finnenbahn-Meeting

Spannendes Läufergewusel im Wechselraum

Wenn die Läufer der Region zum Ende der Pollhanswoche traditionell nach Schloss Holte-Stukenbrock zum Finnenbahn.-Meeting kommen, dann wird erstmals ein separates Schülerrennen ausgetragen. Dieses ist mit Start um 17:00 Uhr zeitlich vor den um 18:30 Uhr beginnenden Hauptlauf des Meetings gesetzt. Die Organisatoren von der ASG Teutoburger Wald und dem Laufspaß Sende wollen dadurch Schülerinnen und Schülern eine Gelegenheit bieten, die herrliche Spannungssituation des Finnenbahn- Meetings in zeitlich wie streckenmäßig verkürzter Form hautnah zu erleben.

Bei den Organisatoren ist man sich jedoch darüber im Klaren, dass die Praxis der außergewöhnlichen Staffelwechsel beim Finnenbahn.-Meeting schon ihre Tücken haben kann, vor allem im bekannt hektische Gewusel eines Schülerwettkampfes. Daher wollte man den Ablauf des Junior-Meetings vorher praktisch erproben. 

Also bauten die Finnenbahn- Organisatoren im Ölbachstadion eine Meeting- Wechselanlage auf, und Laufspaß-Schülertrainer Dragi Kostevski rief seine jungen Schützlinge zu einem speziellen Wechselübungslauf auf die Finnenbahn. Es zeigte sich bald, dass man die besonderen Tücken eines Junior-Finnenbahn-Meetings richtig eingeschätzt hatte. Vieles, vor allem der ungewöhnliche Negativ-Wechselmodus des Finnenbahn- Staffellaufes war für die Jüngsten im Laufsport noch völlig neu. Doch nach einer guten Einweisung waren Laufspaßboss Jörg Tews und Finnenbahn-Meeting Organisationschef Horst Gehrmann vom Gelingen des Probelaufes überzeugt und gaben den ungeduldig trippelnden Schülerinnen und Schülern ein ersten Startkommando. Ein eifriges läuferischen Gewusel begann auf der verkürzten Finnenbahnrunde und im Stadion. Die Laufspaß Schülerbetreuer Kerstin Tews, Daniel Valentino und Nick Jakobebbinghaus leisteten einigen Übereifrigen schnelle „Wechselhilfe“,wenn es einmal durcheinander zu gehen drohte, aber letztlich konnte Horst Gehrmann seine improvisierte Wechselzeitnahme fehlerfrei abwickeln. Das Junior-Finnenbahn-Meeting kann kommen, aber die Organisatoren sind sich dahingehend einig, dass die jungen Teams jeweils von erwachsenen Betreuern angemeldet und im Wettkampf geführt werden müssen. Dann wird wird es für die Juniorteams ein gleichermaßen spannendes Rennerlebnis wie bei den Routiniers geben. Auf das freuen sich schon jetzt über 60 angemeldete Läuferteams aus der Region und darüber hinaus.

Finnenbahn-Meeting Reloaded!

Der Countdown läuft - was wird neu, was bleibt wie gehabt?

Nach einem Jahr Pause, lassen wir in diesem Jahr das Finnenbahn-Meeting wieder aufleben. Die Organisation wird durchgeführt von einer Veranstaltergemeinschaft bestehend aus den Vereinen ASG Teutoburger Wald und Laufspaß SW Sende.

Aus organisatorischen Gründen haben wir aber einiges im Ablauf geändert. So findet das Meeting erstmals an einem Samstag Abend stattt! Dabei geht es bereits um 17:00 mit dem ersten Kinder-Finnenbahn-Meeting los! Natürlich sind die Runden und Laufzeit kürzer, als für die Großen...genauere Infos gibt es hier.

Beim 'großen' Finnenbahn-Meeting sind dagegen die Runden länger geworden. Start, Wechsel, Ziel und das traditionelle Durchlaufzelt befinden sich im Stadion. Es wird zunächst eine 3/4 Runde im Stadion gelaufen, dann geht es auf die klassische Finnenbahrunde, ehe die letzten 100m wieder im Stadion zum Wechsel gelaufen werden. Die Gesamtlänge einer Runde beträgt nun 1450m, die Wettkampfdauer 99 Minuten.

Die verlängerte Runde erlaubt es uns nun, die Begrenzung der Teamanzahl von 80 auf 100 zu erhöhen, und so hoffen wir, in diesem Jahr keine Warteliste betreiben zu müssen. 

Um der starken Besetzung der Altersläufer gerecht zu werden, haben wir die Finnenbahn-Meeting Leistungsklassen angepasst: Es gibt zusätzlichen Bonus für Läufer/innen ab 60! Daraus ergeben sich nun neue Leistungsklassen, die sich am Besten mit dem Leistungklassenrechner berechnen lassen.  

Wir freuen uns auf einen tollen Läuferabend

Euer FBM-Team aus ASG und Laufspaß

 

 

 

Neues Finnenbahn- Meeting in gemeinsamer Regie von ASG und Laufspaß

Ein Kultlauf wird weiterleben

In einundzwanzig Jahren hatte sich das Finnenbahn-Meeting, eine 90-Minuten Laufstaffel in SHS, aus einfachsten Anfängen bis zu einem anerkannten Kultlauf entwickelt. Der Teilnahme-andrang war letztlich so groß, dass die Meldeliste für die 80 liziensierten Dreierteams letztlich in weniger als einer Minute nach Beginn der Anmeldezeit ausgebucht war. Dennoch mussten sich die Organisatoren der ASG Teutoburger Wald im vorletzten Herbst entschließen, das Finnenbahn-Meeting vorerst einzustellen, da immer mehr Helfer aus dem bewährten Organisationsteam durch Überalterung oder berufsbedingt ausgefallen waren. In diesem Jahr soll jedoch das Finnenbahn-Meeting wieder aufleben, und zwar mit einem Organisationsteam aus den Vereinen ASG und des Laufspaß SW Sende.

Die beiden Vereinsverantwortlichen Claus Mikus, ASG, und Jörg Tews, Laufspaß, zusammen mit den Stellvertretern für das zukünftige Organisationsteam Olaf Buschke, Laufspaß, und Carina Füchtenschnieder, Laufspaß sowie Horst Gehrmann, ASG und Matthias Kinzel,ASG 

Die Neuauflage soll - traditionell nach dem Pollhansfest- am Sonnabend, dem 22. Oktober stattfinden. Zur bereits zweiten Vorbereitungssitzung hatten am vergangenen Donnerstag ASG-Boss Claus Mikus und des Laufspaß-Vorsitzender Jörg Tews die bewährten Laufsport Organisatoren beider Vereinen zusammengerufen. Gemeinsam folgte man einem von Finnenbahnmeeting-Initiator Horst Gehrmann vorgetragenen Konzept, beim Neustart der Veranstaltung dieser einen neuen organisatorischen Rahmen zu geben. Hierdurch sollen die beim Ölbachstadion gegebenen Möglichkeiten besser genutzt werden, um den Staffellauf organisatorisch praktikabler wie sicherer abzuwickeln. So soll das Großzelt , in dem die Staffelwechsel stattfinden, ins Stadioninnere verlegt werden, wobei die Laufrunde aus diesem heraus in gewohnter Weise um die Finnenbahn führen wird. Die Streckenlänge der Runde wird sich dadurch auf ca. 1450 Meter verlängern. Damit dadurch die Gesamtrundenzahl der Staffel nicht drastisch sinkt, haben die Organisatoren sich auf eine Ausweitung der Staffellaufzeit von bisher 90 auf zukünftig 99 Minuten geeinigt.

Neues Junior-Finnenbahn-Meeting

Entscheidende Neuerung aber soll eine Junior-Staffel des -Meetings für Schüler werden, die in den Nachmittagsstunden vor den abendlichen Hauptlauf ausgetragen wird. Hie werden sich die laufbegeisterten Youngsters im Alter von 6-12 Jahren unter Anleitung ihrer Eltern oder Übungsleiter in einer 33 minütige Dreierstaffel messen, deren Rundenlänge etwa 500 Meter betragen soll. Um bei diesem laufsportlichen Novum nichts dem Zufall zu überlassen, werden die Laufspaß- Schüler an einem Trainingsabend im Sommer unter der Regie von Jörg Tews eine „Probestaffel“ laufen. Zeitlich strebt man einen Start der Schülerstaffel um 17:00 Uhr an, nach der dann um 18:30 Uhr die Hauptstaffel in die Dämmerung hineinläuft. Gewiss wird Bürgermeister Hubert Erichlandwehr am Finnenbahn- Abend wieder zur Trompete greifen, um fachgerecht das hierzulande einzigartige Startsignal „Zur Attacke“ zu blasen.

Auch die weiteren nur beim Finnenbahn-Meeting gegebenen Besonderheiten wie Wechselmodus, Sportschau und Finnenbahnlied sollen bestehen bleiben. Schließlich haben sie die Veranstaltung zu einem regionalen Kultlauf werden lassen, und ein solcher soll sie auch zukünftig bleiben.

Finnenbahn-Meeting- Erinnerungslauf

 

Bis „zur allerletzten Rille“ gekämpft

In der Woche nach Pollhans ist das Finnenbahn-Meeting; zuerst war das am Mittwoch drauf und später dann am Freitag. So war es 21 Jahre lang Tradition in Schloß Holte-Stukenbrock. Nun wurde das Finnenbahn- Meeeting eingestellt; vielleicht nur vorübergehend, vielleicht aber auch für immer.

Wir sind bemüht, uns neu auszurichten und basteln gedanklich schon an einer neuen Veranstaltung“ sagt der ASG-Vorstand.

Was vorerst bleibt, ist das Jucken in den Läuferbeinen in der Woche nach Pollhans. Das plagte offenbar am meisten Mitbegründer und Meeting-Organisator Horst. „Ich bin noch nie beim Finnenbashn-Meeting selbst mitgelaufen, habe 21 Jahre lang immer nur organisiert“ , stelle er fest und verabredete sich kurzfristig mit zwei Trainingskameraden zu einem 90-Minuten Finnenbahnlaufen beim Donnerstagstraining. Ebenso kurzfristig stand dann auch ein Laufspass-Team als Gegner auf der Finnenbahn.

Die ASG- Mannschaft mit Ex-Organisator Horst, Kassenwart Helmut und dessen Sohn Markus boten den Sterncheläufern um Jung-Ehemann Thomas, dessen Trauzeuge Olaf und Trauzeugen-Ersatzmann Benny ein hochinteressantes Rennen, bei dem die Führung hin- und herging und trotz regennasser Finnenbahn manchmal Rundenzeiten unter 3: 15 Min herauskamen. In der Endphase kämpfte man unter Ausnutzung aller beim Finnenbahn-Meeting erlaubten Wechselpraktiken praktisch „bis zur allerletzten Rille“. Letztlich, nachdem die Sternchenläufer in den Schlussminuten noch einmal die Führung übernommen hatten,  retteten sich die ASG-er mit  knappem Vorsprung ins Ziel.

„Ein herrliches Spaß“, war die einhellige Meinung der Beteiligten „Wir bieten das als Herausforderung für das anstehende Wintertraining an“.

Ergebnis:

   Team Runden Zeit
1 ASG1 23 1:32:13
2 Laufspass1 23 1:32:45

 

Wer kommt in 90 Minuten weiter als wir...d.h. diese beiden Teams?
Die Zeiten sind elektronisch erfasst. Ihr könnt loslegen !!! Bitte dann rechtzeitig (mit Gegnerteam(s)!) anmelden, und wir kümmern uns um die Zeitnahme.“